Evaluation eines strukturierten und leitlinienbasierten multimodalen Versorgungskonzepts für Menschen mit Akne inversa

Hatten Sie in den letzten 6 Monaten mehr als ein Mal entzündliche Knoten in Arealen wie: Achseln, Leisten, unter der Brust oder am Gesäß? Dann haben Sie wahrscheinlich Akne inversa.

Was ist Akne inversa?

Das Projekt

Gefördert durch Gemeinsamer Bundesausschuss Innovationsausschuss (G-BA)

Jede Patientin und jeder Patient möchte eine bestmögliche Behandlung und Versorgung und eine Verbesserung oder Erhaltung der Lebensqualität. Wir wollen das auch für Menschen mit Akne inversa sicherstellen. Dazu ist es notwendig, die Qualität der Versorgung immer wieder unter die Lupe zu nehmen.
Genau das wollen wir mit unserer Studie tun. Es werden keine Medikamente oder spezifischen Therapien getestet, sondern Daten im Behandlungsalltag erhoben. Durch die begleitende wissenschaftliche Evaluation werden wir neue Erkenntnisse über die optimalen Versorgungsmöglichkeiten erhalten.

EsmAil steht für: Evaluation eines strukturierten und leitlinienbasierten multimodalen Versorgungskonzepts für Menschen mit Akne inversa. Diese Studie wird gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Welche Vorteile bietet mir die Teilnahme an EsmAiL?

Mit Ihrer Teilnahme können Sie dazu beitragen, die Versorgung von Menschen mit Akne inversa weiter zu verbessern, was zukünftig auch Ihnen zugutekommen kann. Außerdem werden Sie nach Abschluss eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Da es sich hier um eine Studie mit Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland handelt, und nicht um Forschung im Labor, sind wir davon überzeugt, gemeinsam mit Ihnen einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Menschen mit Akne inversa zu leisten.

Sollte sich die neue Versorgungsform als besser erweisen, kann die Studie dazu beitragen, dass diese neue Versorgungsform in Zukunft allen Versicherten zur Verfügung steht. In keiner der beiden Gruppen entstehen Ihnen bis auf die Fahrten zur Arztpraxis weitere Kosten. Sie erhalten nach Studienabschluss eine Aufwandsendschädigung von 50€.

Sie haben Interesse an EsmAiL? Dann registrieren Sie sich hier:


Was ist Akne inversa?

Akne inversa (Ai) ist eine wiederkehrende entzündliche Erkrankung der Haut. Die betroffenen Hautareale sind zumeist Bereiche, in denen es zum Kontakt von Hautflächen kommt, das heißt Achseln, Leistengegend, Gesäß, Intimbereich und/oder unter der Brust. Besonders mit Fortschreiten der Erkrankung sind mehrere dieser Areale gleichzeitig betroffen.

Ausführliche Informationen zum Krankheitsbild finden Sie in unserem eigens für EsmAiL erstellten Flyer ‚Was ist Akne inversa‘.


Wie kann ich an EsmAiL teilnehmen?

Im ersten Schritt werden Sie von einem Studienarzt oder einer Studienärztin (sog. Screener) untersucht und bei Erfüllen der Einschlusskriterien in EsmAiL aufgenommen.

Nach erfolgreicher Aufnahme gibt es zwei Möglichkeiten. Eine Studiengruppe (sog. Interventionsgruppe A) verbleibt in ihrer bisherigen Versorgung und füllt alle drei Monate Fragebögen aus. Die andere Gruppe (Interventionsgruppe B) erhält eine neue strukturierte Versorgungsform in geschulten Arztpraxen und füllt ebenfalls alle drei Monate Fragebögen aus. Die Zuordnung zur Studiengruppe erfolgt computergestützt nach dem Zufallsprinzip.

Die Fragebögen in beiden Gruppen werden online in der EsmAiL-App ausgefüllt. Diese sind ein zentraler und wichtiger Teil der Studie, denn auf diesen Ihren Angaben werden zukünftige Behandlungspläne aufgebaut. Nach Beendigung der Studie (ca. 13 Monate) können Sie selbstverständlich weiter in der jeweiligen Praxis in Behandlung bleiben.

Weitere Informationen finden Sie unter den häufig gestellten Fragen.

Hinweise

Sie können nur teilnehmen, wenn Sie…

  • mindestens 18 Jahre alt sind.
  • über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, um Ihre Symptome beschreiben zu können und entsprechende Fragebögen ausfüllen können.
  • gesetzlich krankenversichert sind. Aufgrund der Förderung durch den Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses steht das Projekt nur gesetzlich Krankenversicherten zur Verfügung.
  • sich von einem sogenannten Screener-Arzt/ Ärztin in die Studie aufnehmen lassen und die Einwilligungserklärung unterscheiben.
  • den Reiseaufwand, der eventuell durch Besuche am Studienstandort entsteht, bewältigen können.

Studienstandorte

Deutschlandkarte mit Standorten
Standorte
  • Augsburg
  • Berlin
  • Bremen
  • Dortmund
  • Freiburg
  • Hamburg
  • Hannover
  • Jena
  • Köln
  • Mainz
  • Mittelhessen
  • Münster
  • Niederrhein
  • Saarland

Deutschlandkarte mit Standorten

Aufnahme als Patientin oder Patient

Bei Interesse zur Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier:

Sollte bei Ihnen des Formulars fehlerhaft dargestellt werden folgen Sie bitte diesem Link.


Interesse als Ärztin oder Arzt

Bei Interesse an einer vergüteten Tätigkeit als Screener-Arzt/-Ärztin, registrieren Sie sich bitte hier:

Sollte bei Ihnen des Formulars fehlerhaft dargestellt werden folgen Sie bitte diesem Link.


Das Konsortium

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
IZKS Mainz
DGfW e.V.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
BARMER
Techniker Krankenkasse (TK)